Post-Deportation-Monitoring

Viel zu selten wissen Unterstützer*innen, was nach und während einer Abschiebung geschieht. Gewalttätige Übergriffe durch Sicherheitspersonal und Beamt*innen im Flugzeug sind leider keine Seltenheit. Manchen droht nach der erzwungenen Rückkehr Folter und Gefängnis, viele sind ohne jede Unterstützung auf sich gestellt und werden als Abgeschobene stigmatisiert. Wenn es auch nicht immer möglich sein wird, eine Abschiebung erfolgreich zu verhindern, so können wir zumindest die Übergriffe der Abschiebung dokumentieren und für bestmögliche Unterstützung im Zielland sorgen: Am Flughafen empfangen werden, ein Dach über dem Kopf für die ersten Tage und ein starkes Netzwerk für die ungewisse Zukunft. Weltweit organisieren sich ehemalige Abgeschobene und Unterstützer*innen in den Herkunfts- und Zielländern, um diese Aufgabe zu übernehmen. Vor einer Abschiebung ist es deshalb ratsam, sich damit auseinanderzusetzen, was „danach“ kommen kann und Kontakte herzustellen. Hier findet sich ein aktuelles Verzeichnis des Post-Deportation-Monitoring-Network.