Abschiebungen verhindern

Im besten Fall braucht es gar keine Kämpfe gegen Abschiebung – und alle bleiben! Dazu ist es hilfreich, sich möglichst früh an Beratungsstellen und Anwält_innen zu wenden. Doch auch last minute ist noch einiges möglich:

  • Menschen können sich selbst gegen ihre Abschiebung wehren, indem sie sich im Flugzeug nicht hinsetzen und klarmachen, dass sie nicht freiwillig fliegen. Immer wieder bricht der oder die Pilot_in daraufhin die Abschiebung ab, damit das Flugzeug starten kann. Mehr Infos in zahlreichen Sprachen gibt es weiter unten.
  • Unterstützer_innen können vor dem Flug am Schalter Informationen über die geplante Abschiebung an die übrigen Passagiere verteilen und zum Protest auffordern. Fluggäste können im Flugzeug den Protest unterstützen und Übergriffe dokumentieren. Einen sehr guten Überblick über das, was unterstützende Personen leisten können, gibt ebenfalls dieses Taz-Interview, mit einem Flugpassagier, der eine Abschiebung verhindern konnte. Weitere Materialien und Kontakte zu Initiativen findet ihr auf unsere Seite.
  • Ein eventuelles Einschalten der Öffentlichkeit und Druckausüben auf die Fluggesellschaft sollte immer nur mit dem Einverständnis der betroffenen Person stattfinden. Überlegt euch gut, was ihr macht und trefft eine fundierte Entscheidung mit der betroffenen Person. Unter Umständen kann eine Intervention zu negativen Konsequenzen während der Abschiebung führen, wie beispielsweise vermehrte Polizeibegleitung.

 

    Information against the fear: Fingerprints in Bulgaria – How to stop a deportation

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English

Farsi

    Flyer für Passagiere, zum Verteilen am Flughafen

Was Sie als Passagier tun können (deu/DinA5)
What you can do as a passenger (engl/DinA5)

Wenn ihr weitere Dokumente habt, dann schickt sie uns gerne zu: vga [ät] antira.info